Was wir glauben und was wir wollen

Die BAG K+R setzt sich dafür ein, dass Kirchen und kirchliche Einrichtungen als Orte für demokratische Alltagskultur und Durchsetzung der Menschenrechte in ihrer Unteilbarkeit fungieren und in einer inklusiven Gesellschaft für die gleichberechtigte Teilhabe aller handeln.

Auch Diakonissinnen unterstützen die Arbeit der BAG K+R. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn

Wir knüpfen damit an die Vorstellungen der internationalen ökumenischen Bewegung für eine gerechte und alle einbeziehende Kirche an und bringen diese in die innerkirchliche Diskussion ein. Wir fördern geschichtliches Bewusstsein und praktische Auseinandersetzungen mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und wollen der Bagatellisierung von Rechtsextremismus und alltäglichem Rassismus in Kirche und Gesellschaft entgegenwirken.

Wir sind ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Arbeitsgruppen, die Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in- und außerhalb der Kirchen konstruktiv entgegentreten und davon überzeugt sind, dass Kirche zur Gestaltung einer lebendigen Demokratie und zur Einhaltung der Menschenrechte beitragen muss. Kirche lebt und verkündigt die Verheißung von Frieden, Ver­söhnung und Gerechtigkeit.

Wir sind der Meinung, dass Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) mit dem christlichen Bekenntnis unvereinbar ist. Dieses Bekenntnis schließt die Behauptung biologisch oder ideologisch konstruierter Ungleichwer­tigkeit von Menschen oder Gruppen aus. Wo immer Christ*innen solche Einstellungen verbreiten, handeln sie gegen Gottes Gebote. Wir verstehen Kirche als Ort, an dem die Liebe Gottes zum Volk Israel und durch Jesus Christus zu allen Völkern verkündet und gelebt wird. Kirche ist also ein Ort des genuinen Widerstandes ge­gen nationalistische, antisemitische, fremdenfeindliche und rassistische Weltbilder.

Links & Downloads

Profilpapier der BAG K+R
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