03.

Mrz 2021

Veranstaltungen  -  Online  -  03. März 2021, 09:00  -  04. März 2021, 13:00

Rechte Strategien in Jugendwelten

Handlungsmöglichkeiten für eine demokratiefördernde Jugend(sozial)arbeit

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    Themengruppen am 4. März, 10:20 – 11:50 (Bitte auswählen)



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    Jugendliche waren schon immer interessant für die extreme Rechte. Lange Zeit wurden junge Menschen vor allem über rechtsextreme Rockmusik und die Einbindung in jugendkulturelle Milieus angesprochen – heute stehen insbesondere Aktivitäten in den sozialen Medien im Mittelpunkt rechter Strategien.

    Die Veranstaltung widmet sich der Frage, auf welche Weise Rechtsextreme Jugendliche ansprechen und wo sie dies tun. Und welche Konsequenzen dies für eine demokratische Jugend(sozial)arbeit hat.

    Untersucht werden dabei insbesondere rechtsextreme Angebote in den sozialen Medien, die Verbreitung von Verschwörungsideologien im Zuge der Corona-Pandemie sowie rechtsextreme Aktivitäten in der Gaming-Szene. Aber auch die nicht-digitale Welt soll im Blick bleiben – etwa bei den Herausforderungen in strukturschwachen Räumen sowie durch die Analyse der Jugendarbeit von auch in Deutschland hochaktiven türkischen Rechtsextremen – den Grauen Wölfen.

    Sehr wichtig ist dabei immer die geschlechterpolitische Dimension – deshalb soll auch das Geschlechterbild in evangelikalen Milieus kritisch analysiert werden und die Bedeutung von Sexismus für rechtsextreme Weltbilder.

    Die im Jahr 2021 stattfindende Bundestagswahl hat auch für die Jugendsozialarbeit und gesellschaftspolitische Jugendbildung große Bedeutung – in einer Podiumsdiskussion soll besprochen werden, wie Wahlen überhaupt zum Thema für junge Wähler*innen werden und welche Angebote unterbreitet werden können.
    Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung digital stattfinden – es soll aber dennoch viel Raum geben für Austausch, Diskussion und Vernetzung in Kleingruppen.
    Ziele der Tagung sind der bundesweite Austausch zwischen unterschiedlichen Projekten und Arbeitsfeldern, die Entwicklung von Handlungsstrategien und die Vernetzung unter den Teilnehmenden.

    Organisatorische Hinweise

    Die zweitägige Tagung findet über zoom statt.
    Maximale Teilnehmer*innenzahl: 100

    Veranstalter*innen

    BAG Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA)
    BAG Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)
    Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et)
    Bundesakademie für Kirche und Diakonie (bakd)
    Diakonie Bundesverband (DD)

    Ansprechpartner*innen

    Henning Flad| Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus //
    Telefon: 030/288789536 / eMail: projektleitung@bagkr.de

    Judith Jünger|Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit //
    eMail: juenger@bagejsa.de

    Anmeldung

    Bitte melden Sie sich bis spätestens am 24.02.2021 unter folgendem Link an: https://bagkr.de/anmeldung-rechte-strategien-in-jugendwelten
    Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail als Bestätigung. Zwei Tage vor der Veranstaltung schicken wir Ihnen eine Mail mit den Online-Zugangsdaten.

    Respektvoller Umgang bei unseren Online-Veranstaltungen

    Die Veranstalter*innen legen auch in digitalen Räumen großen Wert darauf, dass ihre Veranstaltungen in einer respektvollen Atmosphäre stattfinden können. Wir wünschen uns engagierte Auseinandersetzungen in der Sache, in denen mit Argumenten, aber ohne Polemik diskutiert wird. Als Veranstalter*innen behalten wir es uns daher vor, Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar rechtsextremen Anschauungen zuzuordnen sind oder die bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Personen, die unsere Veranstaltungen mit entsprechenden Positionen stören, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

     

    Links & Downloads

    Programmflyer

     


    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

    www.demokratie-leben.de