Etabliertenvorrechte

Handreichung #6

Die Handreichung erklärt, wie alteingesessene Gruppen soziale Vorteile und Machtpositionen beanspruchen und dadurch Gleichwertigkeit und Teilhabe anderer Menschen einschränken. Sie zeigt, wie sich diese Etabliertenvorrechte heute äußern, welche gesellschaftlichen und politischen Gruppen sie nutzen und warum Christ*innen nicht schweigen dürfen. Praktische Tipps unterstützen, Vorurteile aufzudecken, Vielfalt zu fördern und solidarisches Handeln im Alltag und in der Kirche umzusetzen.

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Mit den Handreichungen bietet die BAG K+R eine Informationsreihe im Flyer-Format an. Damit wollen wir die Auseinandersetzung mit rechtsextremen Einstellungen in Kirchen und in der Gesellschaft vor dem Hintergrund eines menschenfreundlichen biblischen Menschenbildes fördern. In den fünf voran gegangenen BAGK+RHandreichungen gehen wir auf Antisemitismus, Rassismus, Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen, Rassismus gegenüber Sinti und Roma und Antimuslimischen Rassismus ein, Einstellungen, die wir auch in christlichen Gemeinden antreffen. Diese sozialen Vorurteile werden in der gängigen Wissenschaft und Praxis als gesellschaftliches Syndrom verstanden, das als Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) bezeichnet wird. Der nunmehr sechste BAG K+RInformationsflyer will in das Thema Etabliertenvorrechte einführen und Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Arbeitsfelder aufzeigen.