Einsprüche IV

In der vierten Ausgabe untersucht Ruth Heß die einschlägigen religiös konnotierten Motive im Anti-Gender-Diskurs und beleuchtet zwei besonders einflussreiche Diskursmotive – das „Naturrecht“ und die „Ökologie des Menschen“. Rolf Schieder fragt in seinen Essay, ob die Ideologie der „Neuen Rechten“ generell als Theologie betrachtet werden kann und analysiert dafür die apokalyptische Weltdeutung der „Neuen“ Rechten und zeigt das Radikalisierungspotential auf, das in ihren apokalyptischen Bildern und Erzählungen steckt.

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Ob im Rechtpopulismus oder in der sogenannten „Neuen Rechten“ – seit langem wird dort auf religiöse Motive zurückgegriffen. Christliche und vermeintlich christliche Elemente sind für das Denken von weiten Teilen der „Neuen Rechten“ gar identitätsstiftend. In den Ausgaben der Schriftenreihe „Einsprüche“ setzt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) mit der Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte auseinander und blickt dabei auf Ideologien, Akteur*innen und Strategien.