Diskriminierung aufgrund sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Handreichung #11

Die Handreichung erklärt, wer zur lsbttiqa*-Community gehört und welche Formen von Diskriminierung, Gewalt und institutioneller Benachteiligung queere Menschen erleben. Sie beleuchtet historische und aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Vorurteile sowie die spezifischen Herausforderungen von Trans*- und Inter*-Personen. Aus christlicher Perspektive wird erläutert, wie Bibel und Theologie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt verstehen können und dass Queerfeindlichkeit nicht mit einem menschenfreundlichen Gottesbild vereinbar ist. Konkrete Handlungsmöglichkeiten für Kirche und Gemeinde zeigen, wie Inklusion, Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und Empowerment gefördert werden können – etwa durch inklusive Sprache, respektvolle Ansprache, Unterstützung queerer Gottesdienste und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare.

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Mit den Handreichungen bietet die BAG K+R eine Informationsreihe im Flyer-Format an. Mit dieser Reihe wollen wir die Auseinandersetzung mit rechten und menschenfeindlichen Einstellungen in Kirchen und Gesellschaft vor dem Hintergrund eines menschenfreundlichen biblischen Menschenbildes fördern. In den BAG K+R-Handreichungen gehen wir u.a. auf Antisemitismus, Sexismus und Antifeminismus, Rassismus gegenüber Sinti*zze und Rom*nja sowie Muslim*innen oder die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung ein – Einstellungen, die wir auch in christlichen Gemeinden antreffen. Diese verschiedenen Formen der Abwertung werden in Wissenschaft und Praxis als gesellschaftliches Syndrom verstanden, welches als Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) bezeichnet wird. Der elfte BAG K+R-Informationsflyer will in die das breite Feld der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt einführen und Handlungsmöglichkeiten für den kirchlichen Raum aufzeigen.