Antisemitismus

Handreichung #1

Die Handreichung zeigt, was Antisemitismus ausmacht, wie er sich historisch entwickelt hat und bis heute wirkt. Sie macht deutlich, warum Antisemitismus dem christlichen Glauben widerspricht und auch in kirchlichen Kontexten präsent ist. Zugleich gibt sie klare Impulse, wie Antisemitismus erkannt, benannt und aktiv bekämpft werden kann.

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In den BAGKR-Handreichungen gehen wir u.a. auf Antisemitismus, Feindlichkeiten gegenüber Muslimen, Homosexuellen und Obdachlosen und Rassismus ein, die wir auch in christlichen Gemeinden antreffen. Diese sozialen Vorurteile werden in der gängigen Wissenschaft und Praxis als gesellschaftliches Syndrom verstanden, das als Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) bezeichnet wird. Wir beginnen unsere Reihe mit dem Antisemitismus, weil dieser in der bundesdeutschen Gesellschaft weit verbreitet und mit seinen religiösen Wurzeln als Antijudaismus für den innerkirchlichen Diskurs von besonderer Bedeutung ist.