Einsprüche V

Hans-Richard Reuter untersucht in seinem Beitrag den Diskurs über Religion und Nation, das Christliche und das Politische in der gegenwärtigen rechtsintellektuellen Szene in Deutschland. Martin Fritz analysiert die „Ökumene von rechts“ und zeigt auf, dass das Christentum in der Neuen Rechten zwar instrumentalisiert wird, oftmals aber auch authentische ethisch-religiöse Anliegen mit im Spiel sind.

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Ob im Rechtpopulismus oder in der sogenannten „Neuen Rechten“ – seit langem wird dort auf religiöse Motive zurückgegriffen. Christliche und vermeintlich christliche Elemente sind für das Denken von weiten Teilen der „Neuen Rechten“ gar identitätsstiftend. In den Ausgaben der Schriftenreihe „Einsprüche“ setzt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) mit der Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte auseinander und blickt dabei auf Ideologien, Akteur*innen und Strategien.