05.
März 2026
Religion und extreme Rechte - Forschungsimpulse aus den Tübinger Theologien
Wie greift die extreme Rechte religiöse Narrative auf – und welche theologischen Antworten lassen sich dem entgegensetzen?
Weltweit erstarkt die extreme Rechte, indem sie gezielt Anschlussstellen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sucht und Allianzen bildet – auch mit religiösen Akteur:innen. Themen und Positionen aus rechtsaffinen, häufig fundamentalistisch oder integralistisch geprägten Strömungen im Christentum und Islam werden aufgegriffen und mit der Vision einer vermeintlich „religiösen Ordnung“ nach dem Ende einer als krisenhaft empfundenen Gegenwart verknüpft.
Am Tübinger Campus der Theologien setzen sich verschiedene theologische Disziplinen mit diesen Entwicklungen auseinander. Im Fokus steht die Frage, wie der gesellschaftliche Rechtsruck innerhalb von Religionen wirksam wird, aus ihnen heraus befördert wird und wie religiöse Deutungsressourcen zur Stabilisierung extrem rechter Ideologien genutzt werden.
Die Ergebnisse dieser Forschung sowie theologische Perspektiven auf das Engagement gegen extreme Rechte werden in einem Workshop am 5./6. März 2026 vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Kooperation:
Eine Veranstaltung der Katholischen Fakultät, des ZITh und der Evangelischen Fakultät Tübingen in Kooperation mit der Katholischen Akademie Stuttgart-Hohenheim und der Evangelischen Akademie Bad Boll. Weitere Kooperationspartner sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R), das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) sowie das Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde der katholischen Kirche Bayern (KDM).
Organisatorische Hinweise:
Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Für das Abendessen am 5. März 2026 wird ein Unkostenbeitrag von 15 € erhoben. Übernachtungen sind eigenständig zu organisieren.
Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.
