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Liebe Freund*innen, liebe Leser*innen,
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wir hoffen, ihr hattet einen guten Start in die zweite Jahreshälfte! In bewegten Zeiten wie diesen wollen wir den Blick auf das richten, was uns stärkt – auf gute Begegnungen und solidarische Netzwerke.
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Die letzten Monate waren für die BAG K+R geprägt von intensiven Debatten: Ob beim Kirchentag in Hannover oder im Rahmen der ASF-Jahrestagung – überall spüren wir, wie viel Gesprächsbedarf es über unsere Themen gibt. In diesem Newsletter blicken wir zurück auf einige Highlights und geben euch einen Ausblick auf kommende Termine.
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Neben spannenden Veranstaltungs-, Lese- und Hörtipps findet ihr in diesem Newsletter auch eine gemeinsame Stellungnahme von unserer Trägerorganisation Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der BAG K+R zur Debatte um ein mögliches Parteiverbotsverfahren gegen die AfD.
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Besonders ans Herz legen möchten wir euch erneut unsere Rubrik „Lichtblicke – Wenn Kirche Haltung zeigt“. Denn trotz aller Herausforderungen gibt es Orte, an denen Kirche mutig Verantwortung übernimmt – und Zeichen setzt für Menschenwürde, Vielfalt und Demokratie.
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Wir freuen uns wie immer über Rückmeldungen, Hinweise und Beiträge!
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Katharina Berger, Annika Pohl & Henning Flad;
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Geschäftsstelle der BAG K+R
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1. Rückblick: Unsere Highlights der letzten Monate
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Deutscher Evangelischer Kirchentag 2025: Präsenz zeigen, Impulse setzen
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Beim 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover war die BAG K+R mit einem vielseitigen Programm und einem stark frequentierten Stand vertreten. In Workshops und Gesprächen ging es unter anderem um Antiziganismus, kirchliches Engagement gegen rechts und die Erinnerung an die Shoah. Der Austausch mit zahlreichem Besucher*innen – darunter auch prominente Gäste aus Politik und Kirche – machte deutlich, wie wichtig unsere Themen sind. Einen ausführlichen Rückblick gibt es hier.
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ASF Jahrestagung „80 Jahre und kein Ende?
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“Wie können Kriege enden? Was bedeutet gerechter Frieden? Welche Rolle spielt Erinnerung für Versöhnung – und wann wird sie zum politischen Instrument? Diese und weitere Fragen diskutierten über 150 Teilnehmende auf der ASF-Jahrestagung in Berlin. Die BAG K+R war an der Organisation beteiligt und brachte mit dem Workshop „Was sie schreiben. Geschichtsdiskurse der extremen Rechten.“ einen eigenen Beitrag ein. In Vorträgen, Panels und Workshops standen die Bedeutung von Aufarbeitung, internationale Perspektiven auf Konflikte und die Herausforderungen einer inklusiven Erinnerungskultur im Mittelpunkt. Zum ausführlichen Bericht geht’s hier.
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Vernetzungstreffen der Innovationsprojekte im Themenfeld Rechtsextremismus und Verschwörungsdenken
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Im April trafen sich in Bremen Mitarbeitende aus zahlreichen über das Bundesprogramm geförderteten Innovationsprojekten aus dem Themenfeld Rechtsextremismus und Verschwörungsdenkenzu einem intensiven Austausch. Die BAG K+R unterstützte die Vorbereitung und begleitete das Vernetzungstreffen vor Ort. Gemeinsam mit engagierten Projektträgern konnten wir neue Ansätze im Umgang mit Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen und viele neue Kontakt knüpfen
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Podcast „Draussen mit Claussen“
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Henning Flad, Projektleiter der BAG K+R, war zu Gast im Podcast „Draussen mit Claussen“ und sprach über aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Szene, sowohl innerhalb als auch außerhalb der AfD. Er beobachtet eine Wiederbelebung der Neo-Nazi-Szene und eine zunehmende Radikalisierung der AfD, die sich äußerlich vom harten Neonazismus abgrenzt, inhaltlich jedoch immer schärfere, kirchenfeindliche Töne anschlägt. Dabei gibt Flad auch hoffnungsvolle Impulse, wie mit diesen gefährlichen Dynamiken umgegangen werden kann. Jetzt hier reinhören.
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2. Kommende Veranstaltungen
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Forum 2025 am 14./15.11. in Frankfurt am Main - Jetzt anmelden!
Wo endet Konservativismus – und wo beginnt Rechtsextremismus? In einer Zeit, in der sich politische Lager verschieben und Grenzen verschwimmen, wird diese Frage drängender, auch in den kirchlichen Debatten. Nationalistische Narrative, wachsender Antisemitismus und radikale Krisendeutungen fordern nicht nur Politik und Gesellschaft heraus, sondern auch die Kirchen. Sie stehen vor der Aufgabe, theologisch, gesellschaftlich und politisch Orientierung zu geben. Die …
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ASF-Salon „Christliche extreme Rechte? - Ein Gespräch mit Autor*innen des Buches „Topoi und Netzwerke der religiösen Rechten“
09.10.2025, 18.00 - 19.30 Uhr, online
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Rechtsextreme Akteure berufen sich zunehmend auf (pseudo-)christliche Narrative, um Ideologien wie Nationalismus, Antisemitismus und Anti-Genderismus zu legitimieren – auch in Europa. Im ASF-Salon am 9. Oktober diskutieren wir mit Autor*innen des Sammelbandes „Topoi und Netzwerke der religiösen Rechten“ über die ideologischen Schnittstellen zwischen Rechtsextremismus und Christentum. Eine gemeinsame Veranstaltung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der BAG K+R.
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Hier geht’s zur Anmeldung.
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„Gefährliches Erbe“ – BAG K+R-Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus
27.10.2025,14:00 -15:00 Uhr, online
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Im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktionswochen gegen Antisemitismus 2025 bietet die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum gemeinsam mit über 100 zivilgesellschaftlichen Partner*innen ein vielfältiges Programm zur kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus. Rund um den 7. Oktober und den 9. November finden deutschlandweit Veranstaltungen wie Vorträge, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Stadtrundgänge statt – sowohl online als auch vor Ort. Ziel ist es, über antisemitische Tendenzen aufzuklären, zum Engagement zu ermutigen und Betroffene zu stärken. Alle Informationen zum Programm und zur Kampagne sind auf der Website der Stiftung verfügbar. Auch die BAG K+R ist mit der Online-Veranstaltung „Gefährliches Erbe – Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus“ Teil der Aktionswochen. Zur Anmeldung geht‘s hier.
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Ein AfD-Verbotsverfahren? Ein Beitrag zur Debatte
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Die Mitglieder der BAG K+R und verschiedene Partnerorganisationen in der Zivilgesellschaft setzen sich schon seit längerer Zeit mit der Frage eines AfD-Verbots auseinander – aus einer zivilgesellschaftlichen, menschenrechtsorientierten und demokratiefördernden Perspektive. Jeweils etwas anders gelagert wird auch in weiteren europäischen Demokratien diskutiert, wie mit rechtsextremen, autoritären und demokratiefeindlichen Parteien und Bewegungen umgegangen werden soll. Das Papier selbst versteht sich nicht …
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Jahrestagung des Netzwerks Sinti Roma Kirchen – „Gemeinsam Denken“
05. – 06.09.2025, Freiburg
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Die Jahrestagung des Netzwerks Sinti Roma Kirchen setzt die Auseinandersetzung mit kirchlicher Verantwortung für das Unrecht an Sinti* und Roma* nach 1945 fort. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl historische Aufarbeitung als auch aktuelle Herausforderungen im Einsatz gegen Antiziganismus. Ein Impulsvortrag und eine Podiumsdiskussion widmen sich am ersten Tag der Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe in Vergangenheit und Gegenwart gemeinsam gestaltet werden kann. Am zweiten Tag spricht der Historiker Dr. Ulrich Opfermann zur justiziellen Aufarbeitung nach 1945. In Arbeitsgruppen werden sowohl historische als auch gegenwartsbezogene Themen vertieft. Ergänzt wird das Programm durch eine Filmvorführung zur Bürgerrechtsarbeit junger Sinti und Roma sowie Raum für informellen Austausch bei gemeinsamen Mahlzeiten. Hier geht’s zur Anmeldung und weiteren Informationen.
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Interdisziplinäre Tagung des Instituts für Praktische Theologie der Universität Hamburg „Demokratie unter Druck - Affekte, Konflikte und die Faszination des Autoritären"
29.09.2025, 20:00 Uhr, Bucerius Law School, Hamburg
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Autoritäre Tendenzen nehmen zu – nicht nur in Deutschland. Doch warum ist autoritäres Denken gesellschaftlich im Aufwind? Welche Rolle spielen Emotionen, Affekte und digitale Räume bei dieser Entwicklung? Und wie können Religion, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer polarisierten Gesellschaft neu gedacht werden? Diese und weitere Fragen diskutieren am 29. September in Hamburg: Prof. Dr. Jeanette Hofmann (Politikwissenschaftlerin), Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker) und Prälatin Dr. Anne Gidion (Evangelische Theologin), moderiert von Heinrich Wefing (DIE ZEIT).
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Die Podiumsdiskussion findet im Moot Court der Bucerius Law School (Jungiusstraße 6) statt und wird von der Universität Hamburg in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Bucerius und der Evangelischen Akademie der Nordkirche veranstaltet. Mehr Infos und den Link zur Anmeldung gibt’s hier.
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Lesetipp – „Handbuch Gaming & Rechtsextremismus“
Das neue Handbuch Gaming & Rechtsextremismus (hrsg. von Aurelia Brandenburg, Linda Schlegel und Felix Zimmermann) liefert fundierte Einblicke in ein hochaktuelles Thema: Inwiefern wirken rechtsextreme Ideologien in Gaming-Communitys – und was lässt sich dagegen tun? In 30 Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis beleuchtet das Handbuch Voraussetzungen, Einflussmechanismen, Radikalisierungsprozesse sowie Gegenstrategien. Zehn Praxisprojekte aus Bildung und Prävention zeigen, wie Games auch demokratiestärkend eingesetzt werden können. Das Handbuch ist als kostenloser PDF- oder EPUB-Download erhältlich, die Printversion kostet 5 €.
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4. Lichtblicke - Wenn Kirche Haltung zeigt
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Im letzten Newsletter haben wir mit „Lichtblicke“ eine neue Rubrik gestartet: Wir berichten von Orten, an denen Kirche aktiv für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde einsteht. Auch dieses Mal möchten wir ein ermutigendes Beispiel teilen:
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Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2024 sollte im Landratsamt Pirna die Ausstellung „Es ist nicht leise in meinem Kopf“ gezeigt werden – sie erzählt die Geschichten von 35 Geflüchteten. Noch vor der offiziellen Eröffnung wurde sie vom Landratsamt wieder abgebaut – mit Verweis auf angeblichen „Unmut“ in der Bevölkerung.
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Die katholische Gemeinde St. Kunigunde reagierte prompt: Pfarrer Vinzenz Brendler erklärte sich bereit, die Ausstellung in der Klosterkirche zu zeigen. In enger Abstimmung mit der evangelischen Gemeinde war sie dort vom 25. September bis 10. Oktober 2024 zu sehen.
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Es gibt bestimmt viele weitere inspirierende Beispiele. Beiträge für die Rubrik „Lichtblicke“ sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über eine kurze Beschreibung oder Hinweise an post@bagkr.de.
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Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.
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Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus
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c/o Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
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Auguststr. 80 | 10117 Berlin
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus nimmt den persönlichen Schutz Ihrer Daten sehr ernst. Wir speichern Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse, um Sie über die Arbeit der BAG K+R und unsere Projekte zu informieren, um Sie um Ihre Unterstützung für unsere gemeinsame Sache zu bitten, sowie um Sie zu Veranstaltungen vorzugsweise in Ihrer Region einzuladen. Wir versichern Ihnen, dass wir Ihre Daten ausschließlich für unsere Zwecke nutzen und zu keinem Zeitpunkt an Dritte weiterveräußern oder vermieten.
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