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Herzliche Einladung zu Veranstaltungen der BAG K+R im Herbst 2022
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Anmeldung und Programm
zurJahrestagung 2022 in Frankfurt
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Multiperspektivität in der Zeitenwende
Wie weiter in der kirchlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus?
Am Freitag, 11. November bis Samstag, 12. November 2022 in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
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Wie kann die Kritik des Rassismus zusammengedacht werden mit der Kritik des Antisemitismus, ohne diese beiden Felder gegeneinander auszuspielen? Wie verhalten sich in diesem Kontext die Aufarbeitung des Kolonialismus und die Erinnerung an den Nationalsozialismus zueinander? Diese Debatte wird in den Kirchen und in der Gesellschaft intensiv geführt – und auch wir wollen bei unserem diesjährigen Forum darüber diskutieren.
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Ebenso sprechen wir darüber, welche Folgen der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für die Auseinandersetzung mit der extremen Rechten hierzulande hat. Dabei wollen wir analysieren, inwiefern die russische Rechte auf die hiesige extreme Rechte einwirkt. Zudem wollen wir einen genaueren Blick auf Geschichte und Gegenwart des antislawischen Rassismus werfen - auf seine lange Tradition und seine komplexe Aktualität.
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In Gesprächsformaten und Arbeitsgruppen können diese und weitere aktuelle Themen aus der (kirchlichen) Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit diskutiert werden. Von Antiziganismus, christlichem Antijudaismus über regionale Erscheinungsformen des Neonazismus bis hin zu Verbindungen der extremen Rechten in christliche Milieus, Diskussionen über Identitätspolitik in den Kirchen oder auch postjugoslawische extreme Rechte: Wir wollen uns aktuelle Entwicklungen anschauen und gleichsam Perspektiven für die Praxis eröffnen - oftmals mit einem lokalen oder regionalen Zugang.
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Wir freuen uns sehr über Ihre und Eure Teilnahme in Frankfurt.
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Weitere Inmformationen zum Programm finden Sie hier.
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Anmeldung
Die Frist für eine Anmeldung mit oder ohne Übernachtung endet am 7. Oktober 2022.
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Tagungsbeitrag
Der Tagungsbeitrag beträgt 80 € mit Übernachtung. Darin sind enthalten ein Abendessen (Fr.), eine Übernachtung, Frühstück und Mittagessen (Sa.) sowie Kaffee, Kuchen (Sa.) und Kaltgetränke an beiden Tagen.
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Der Tagungsbeitrag ohne Übernachtung beträgt 40 €. Darin enthalten sind ein Abendessen (Fr.), ein Mittagessen (Sa.) sowie Kaffee und Kuchen (Sa.) und Kaltgetränke an beiden Tagen.
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Die Anzahl der Zimmer und der Teilnehmer*innen ist begrenzt.
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Veranstalter*innen
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Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus
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Bund der Deutschen Katholischen Jugend
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Evangelischen Akademie zu Berlin
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Evangelischen Akademie Frankfurt
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Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ der ACK
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Projekt „Demokratie stärken“ im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau
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Der Anschlag in Halle: Kontinuitäten des Antisemitismus und die Folgen für Betroffene
Am 9. Oktober 2019, an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, fand in Halle ein antisemitischer Anschlag statt. Der rechtsextreme Täter versuchte erst, in die Synagoge einzudringen, um dort Menschen zu ermorden. Als dies nicht gelang, ermordete er eine Passantin und einen Besucher eines nahegelegenen Döner-Imbisses und schoss auf der Flucht weitere Menschen an. Dass es keinen adäquaten polizeilichen Schutz für die Synagoge in Halle gab und dass es viel zu lang bis zum Eingreifen der Polizei dauerte, wirtf zahlreiche Fragen über die Sicherheit jüdischen Lebens in Deutschland auf.
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In einer Online-Veranstaltung wollen wir mit Überlebenden sprechen: Welche Folgen hatte der Anschlag für sie, welche für die jüdische Gemeinde? Wie kann Solidarität mit jüdischen Gemeinden, mit den Opfern und ihren Angehörigen aussehen? Wie groß ist die Gefahr von antisemitischer Gewalt in Deutschland? Wie können sich die Kirchen an der kritischen Aufarbeitung des Anschlags beteiligen?
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Nach Gesprächen mit Überlebenden und Betroffenen wollen wir von Menschen hören, die vor Ort noch heute aktiv sind und sich gegen Antisemitismus engagieren. Im Anschluss wird es einen Überblick zu antisemitischer Gewalt in Deutschland geben. Abschließend wollen wir in Kleingruppen ins Gespräch zu kommen, das Gehörte vertiefen und diskutieren, wie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus weitergeführt werden kann.
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Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Projekt „Demokratie gewinnt!“ der Diakonie Mitteldeutschland, dem Projekt „Kirche für Demokratie - Verantwortung übernehmen - Teilhabe stärken“ der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus.
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Das Online-Seminar findet statt am Dienstag, 22. November 2022 von 15:30 bis 18:00 Uhr auf Zoom.
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Wir bitten Sie und Euch, sich spätestens bis zum 20.11.2022 anzumelden.
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