Was wir glauben

Was wir glauben

 

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) ist mit dem christlichen Bekenntnis unvereinbar. Dieses Bekenntnis schließt die biologisch oder ideologisch konstruierte Ungleichwertigkeit von Menschen oder Gruppen aus. Wo immer Christ_innen solche Einstellungen verbreiten, handeln sie gegen Gottes Gebote. Wir verstehen Kirche als Ort, an dem die Liebe Gottes zum Volk Israel und durch Jesus Christus zu allen Völkern verkündet und gelebt wird. Kirche ist also ein Ort des genuinen Widerstandes gegen nationalistische, antisemitische, fremdenfeindliche und rassistische Weltbilder. Wir sind überzeugt, dass Kirche zur Gestaltung einer lebendigen Demokratie und zur Einhaltung der Menschenrechte beitragen muss. Kirche lebt und verkündigt die Verheißung von Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.

Die BAG K+R versteht Kirche als „Volk Gottes aus allen Völkern“ mit einem inklusiven, offenen Charakter ohne Ansehen von Person, Herkunft, Geschlecht, Sprache und Kultur. 2002 hat der Ökumenische Rat der Kirchen formuliert: „Kirche sein heute erfordert den Versuch, Rassismus zu überwinden durch Maßnahmen, die die Gesellschaft und ihre Strukturen der Macht und Ausgrenzung transformieren. Kirchesein heute bedeutet eine Wandlung zu kirchlichen Gemeinschaften, die die Vielfalt ihrer Völker und Kulturen leben als ein klares Zeichen dafür, wie sich Gottes Schöpfung und Gottes Ebenbild in der Menschheit widerspiegeln.“

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