15 Mrz 2016

Vernetzungskonferenz engagierter Christ_innen und zivilgesellschaftlicher Initiativen

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Rechtsextremismus/AfD/Innenpolitik/Bund/Kirchen

Pressemitteilung mit der Bitte um Vorankündigung

Berlin, 15. 03. 2016

„Wir brauchen jetzt ein stärkeres Engagement durch Kirchen und Zivilgesellschaft für Geflüchtete und gegen menschenverachtende Stimmungsmache.“ Vernetzungskonferenz engagierter Christ_innen und zivilgesellschaftlicher Initiativen am 15./16. April in Schwerte (NRW)

Am 15./16. April 2016 findet im Evangelischen Tagungshaus Villigst in Schwerte (NRW) die 5. Ost-West-Konferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus (BAG K+R) statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie kirchlich und zivilgesellschaftlich Engagierte in Ost- und West-Deutschland auf den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck reagieren können. Unter dem Motto „Kirche im christlichen Abendland ….- Positionierungen im Spannungsfeld neo-konservativer Tendenzen und gesellschaftlichen Engagements“ diskutieren u.a. leitende Geistliche, wie Dr. Antonius Hamers, Katholisches Büro NRW und Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirchen von Westfalen; Politiker_innen, wie Sylvia Löhrmann, stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein­ Westfalen; Wissenschaftler_innen wie Dr. Britta Schellenberg, Ludwig­Maximilians­Uni-versität München; in Willkommensbündnissen aktive, wie Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat NRW und Luisa Seydel, „Bündnis Hellersdorf hilft“ sowie zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierte aus Ost- und Westdeutschland über eine bessere Koordinierung und effektivere Praxis in der Auseinandersetzung mit offenem Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt.

„Wir brauchen jetzt ein stärkeres Engagement durch Kirchen und Zivilgesellschaft für Geflüchtete und gegen menschenverachtende Stimmungsmache,“ betont Dr. Christian Staffa, Sprecher der BAG K+R. In den Wahlerfolgen der AfD kommt eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung zu asylfeindlichen oder –relativierenden antieuropäischen und die universellen Menschenrechte missachtenden Haltungen zum Ausdruck. Daher sei der Bedarf an Diskussionen und Vernetzung bei allen, die sich kirchlich oder zivilgesellschaftlich für Geflüchtete und für eine weltoffene Gesellschaft engagieren, jetzt größer denn je. Dafür bietet die BAG K+R mit der Ost-West-Konferenz einen wichtigen Raum, so Staffa weiter: „Der virulente, offene Rassismus, Hass auf Minderheiten und die Absage an demokratische Grundwerte begegnen uns allen täglich: im kirchlichen Raum ebenso wie im Alltag, in den Kommunen, an unseren Arbeitsplätzen, in Willkommensinitiativen oder im Familienkontext. Um so wichtiger sei das Bekenntnis zu einer Flüchtlingspolitik, die im Einklang mit den humanitären und menschenrechtlichen Verpflichtungen steht und faire Asylverfahren garantiert.“

Rückfragen bitte an: Dr. Christian Staffa, Sprecher der BAG K+R, 0175/401 34 29

Die BAG K+R unterstützt die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt:

http://www.allianz-fuer-weltoffenheit.de/

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